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Kratzer im Autolack: Wie und was kann man selbst entfernen?

Kratzer im Autolack: Wie und was kann man selbst entfernen?

Kratzer im Autolack entfernen: Was du selbst machen kannst!

Kratzer im Autolack sind ärgerlich, aber nicht jeder Lackschaden muss direkt in die Werkstatt. Viele feine Kratzer, Waschspuren oder leichte Schrammen befinden sich nur im Klarlack und können mit der richtigen Politur oder einem passenden Kratzerentferner deutlich verbessert werden.

Wichtig ist jedoch: Nicht jeder Kratzer lässt sich selbst entfernen. Entscheidend ist immer, wie tief der Schaden wirklich ist. Wer zu aggressiv poliert oder auf einem verschmutzten Lack arbeitet, kann den Schaden sogar verschlimmern.

In diesem Beitrag erfährst du, welche Kratzer du selbst behandeln kannst, wann Vorsicht geboten ist und welche passenden Produkte auf dir dabei helfen können.

 


Welche Kratzer kann man selbst entfernen?

Grundsätzlich lassen sich vor allem oberflächliche Kratzer im Klarlack selbst entfernen oder zumindest sichtbar reduzieren. Dazu gehören leichte Waschkratzer, feine Swirls, kleine Schrammen, Hologramme oder matte Stellen im Lack.

Solche Spuren entstehen oft durch falsches Waschen, schmutzige Schwämme, harte Bürsten, ungeeignete Tücher oder kleine Schmutzpartikel auf dem Lack. Solange der Kratzer nicht bis zur Farbschicht oder Grundierung reicht, stehen die Chancen gut, dass eine Politur hilft.

Ein einfacher Test ist der Fingernagel-Test: Fahre vorsichtig quer über den Kratzer. Bleibt dein Fingernagel kaum oder gar nicht hängen, handelt es sich meist um einen oberflächlichen Klarlackkratzer. Bleibt der Nagel deutlich hängen oder ist eine helle Grundierung sichtbar, reicht Polieren meistens nicht mehr aus.

 


Diese Kratzer eignen sich für die Selbstbehandlung.

Leichte Lackschäden kannst du häufig selbst verbessern, wenn du vorsichtig und mit den richtigen Produkten arbeitest.

Typische Beispiele sind:

  • feine Waschkratzer
  • leichte Hologramme
  • matte Stellen im Klarlack
  • kleine Schrammen ohne Farbdurchbruch
  • oberflächliche Farbspuren
  • Kratzer rund um Türgriffe

Bei solchen Schäden geht es nicht darum, „Lack aufzufüllen“, sondern den Klarlack minimal zu glätten. Dadurch wird die Oberfläche optisch gleichmässiger und der Kratzer fällt weniger auf oder verschwindet ganz.

 


Wann sollte man Kratzer nicht selbst entfernen?

Nicht jeder Lackschaden ist für eine DIY-Behandlung geeignet. Wenn der Kratzer sehr tief ist, Farbe fehlt oder bereits Grundierung sichtbar wird, kann eine Politur den Schaden nicht vollständig beheben.

Vorsicht gilt besonders bei:

  • tiefen Kratzern bis zur Grundierung
  • sichtbarem Rost
  • Lackschäden an Kanten und Sicken
  • grossflächigen Kratzern
  • Schäden mit fehlender Lackfarbe

In diesen Fällen kann eine Politur den Schaden höchstens optisch etwas abschwächen. Eine vollständige Reparatur ist meist nur durch Smart Repair, Lackstift, professionelle Aufbereitung oder Lackierung möglich.

 


Die richtige Vorbereitung ist entscheidend!

Bevor du Kratzer behandelst, muss der Lack sauber und möglichst glatt sein. Schmutz, Sand, Flugrost oder Teerreste können sich beim Polieren im Polierpad festsetzen und dadurch neue Kratzer verursachen.

Wasche das Auto deshalb zuerst gründlich und trockne den zu behandelnden Bereich vollständig ab. Fühlt sich der Lack danach noch rau an, empfiehlt sich eine zusätzliche Lackreinigung mit Reinigungsknete.

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Das Set enthält die Herrenfahrt Reinigungsknete sowie das passende Gleitmittel. Die Reinigungsknete entfernt hartnäckige Rückstände wie Flugrost, Teer, Baumharz und Insektenreste. Das Gleitmittel reduziert dabei die Reibung und ermöglicht eine möglichst schonende Anwendung. Die Knete ist kein Kratzerentferner, sorgt aber für eine saubere und glatte Basis vor der Politur.

 


Muss der Lack vor der Politur entfettet werden?

Nach einer gründlichen Wäsche und Lackreinigung ist ein zusätzliches Entfetten vor der Politur nicht immer zwingend notwendig. Befinden sich jedoch noch Wachs, Versiegelungen, Silikone oder fettige Pflegerückstände auf dem Lack, solltest du diese vor der Kratzerbehandlung entfernen. So kann die Politur gleichmässig arbeiten und das tatsächliche Lackbild lässt sich besser beurteilen.

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Deturner ExpertLine Prepare Lackreiniger und Entfetter | 1000ml

Der Lackreiniger entfernt Wachse, Silikone, Fett und andere Rückstände von der Oberfläche. Sprühe ihn sparsam auf ein sauberes Mikrofasertuch, wische den Bereich vorsichtig ab und trockne ihn anschliessend mit einer frischen Tuchseite. Verwende keine aggressiven Haushaltsentfetter oder Bremsenreiniger auf dem Lack.

Besonders wichtig ist das Entfetten nach der Politur, wenn anschliessend ein Wachs, eine Lackversiegelung oder eine Keramikversiegelung aufgetragen wird. Dadurch werden Polieröle und mögliche Rückstände entfernt, sodass das Schutzprodukt besser auf dem Lack haften kann.

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Das randlose Mikrofasertuch eignet sich zum schonenden Abnehmen von Reinigungs- und Produktrückständen. Für das Entfetten sollten idealerweise zwei saubere Tücher verwendet werden: eines zum Verteilen des Reinigers und eines zum trockenen Nachwischen.


 


Politur oder Kratzerentferner: Was ist besser?

Ob du eine Politur oder einen Kratzerentferner brauchst, hängt vom Zustand des Lacks ab.

Wenn der Lack insgesamt stumpf wirkt, viele feine Waschkratzer hat oder wieder mehr Glanz erhalten soll, ist eine Lackpolitur sinnvoll. Für solche Fälle passt die Turtle Wax Reinigungspolitur 500ml.

Sie ist besonders praktisch, wenn du leichte Kratzer reduzieren, den Lack auffrischen und gleichzeitig eine Schutzwirkung erzielen möchtest.

Wenn es um einzelne sichtbare Kratzer, kleine Schrammen oder Farbspuren geht, ist ein gezielter Kratzerentferner besser geeignet. Hier passt das Quixx Lack Kratzerentferner 2 Komponenten System Set. Dieses Set ist für punktuelle Lackschäden gedacht und enthält Produkte zur gezielten Bearbeitung einzelner Kratzer.

Kurz gesagt:

 


So entfernst du leichte Kratzer richtig!

Arbeite immer auf sauberem, trockenem und kühlem Lack. Direkte Sonne solltest du vermeiden, da Polituren zu schnell antrocknen können.

Trage die Politur oder den Kratzerentferner auf ein sauberes Polierpad oder Mikrofasertuch auf. Bearbeite nur kleine Bereiche und kontrolliere regelmässig das Ergebnis. Zu viel Druck ist nicht nötig und kann besonders bei empfindlichen Lacken problematisch sein.

Für Auftrag und Abtrag eignen sich saubere, weiche Tücher und Pads. Auf auduro.ch findest du dafür zum Beispiel den Deturner Premium Applikator.

Für das schonende Abnehmen von Politurresten eignet sich zudem ein weiches Mikrofasertuch wie das Deturner Ultra Soft Mikrofasertuch 500 GSM.

Wichtig ist: Verwende niemals ein Tuch oder Pad, das bereits auf Felgen, im Motorraum oder auf stark verschmutzten Bereichen genutzt wurde.

 


Häufige Fehler beim Kratzerentfernen!

Viele machen beim Entfernen von Lackkratzern zu viel auf einmal. Gerade bei tieferen Kratzern wird oft zu stark gedrückt oder zu lange auf derselben Stelle gearbeitet.

Diese Fehler solltest du vermeiden:

  • auf schmutzigem Lack polieren
  • zu viel Druck verwenden
  • alte oder harte Tücher nutzen
  • in direkter Sonne arbeiten
  • tiefe Kratzer mit Gewalt herauspolieren
  • Felgen- und Lacktücher vermischen

Auch Hausmittel wie Zahnpasta sind keine gute Lösung für Autolack. Sie können zwar kurzfristig einen Effekt zeigen, sind aber nicht gezielt für Fahrzeuglack entwickelt und lassen sich schlecht kontrollieren.

 


Fazit: Viele Kratzer kannst du selbst verbessern!

Kratzer im Autolack lassen sich oft selbst entfernen oder zumindest deutlich reduzieren, wenn sie nur im Klarlack sitzen. Entscheidend ist die Tiefe des Schadens. Feine Waschkratzer, leichte Schrammen und Hologramme können mit Politur oder einem passenden Kratzerentferner gut behandelt werden.

Für eine allgemeine Lackauffrischung eignet sich die Turtle Wax Reinigungspolitur 500ml. Für einzelne sichtbare Kratzer ist das Quixx Lack Kratzerentferner 2 Komponenten System Set die gezieltere Lösung. Zur Vorbereitung hilft die Herrenfahrt Reinigungsknete Set mit Gleitmittel | 2-teilig, den Lack gründlich zu reinigen.

Tiefe Kratzer, sichtbare Grundierung oder Rost solltest du jedoch nicht einfach wegpolieren. In solchen Fällen ist eine professionelle Einschätzung sinnvoller. Wer sauber vorbereitet, vorsichtig arbeitet und die passenden Produkte nutzt, kann viele oberflächliche Lackkratzer selbst verbessern und den Autolack wieder deutlich frischer wirken lassen.

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